N550CE & D740 Review
By Gitaree & Bass
Excerpts from a December 2003 review. Note: At the time of the review, the old model numbers were still being used. The D640T has been changed to the new model number of D740. The N550TCP is now the N550CE.
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Die Firma Walden Guitars wurde 1995 von P.W. Chen in Nordchina gegründet. Bereits in seiner Jugend hatte Herr Chen im Familien eigenen Betrieb Schlagzeuge und Becken hergestellt.
Mtdem Guitarrenbau beschäftigt er sich seit 1972, in erster Linie als Zuieferer für verschiedene andere bekannte Label. Die Walden-Gitarren entwickelte er dann in Kooperation mit der americanischen Firma CFox Guitars. Heute umfasst das Walden-Programm einfache Anfängerinstrumente und eben die durchgängig mit massiven Decken bestückte Natura-Serie, welche eine Preisklasse zwischen € 179 und € 459 umspannt.
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Konstruktion
Bie unseren beiden Testmodellen handelt es sich um eine elektrifizierte, mit
Cutaway ausgeführte Konzertgitarre (WA-N550TCP) und em eine Dreadnought
(WA-D640T). So unterschiedlich diese Typen auch sein mögen, so übereinstimmend
fällt die Auswahl der verwendeten Materialien aus: Massive Fichtendecke
kombiniert mit Sapele-Mahagoni-Korpus und Hals aus afrikanischem
Mahagoni. Für Griffbretter, Stege und Kopfplatten kam übereinstimmend
Palisander zum Einsatz, für das Finish ist in beiden Fällen ei sehr
dünn aufgetragener, seidenmatter Nitrocellulose-Lack verwendet worden.Beide
Gitarren haben einen sog. Biflex-Stab in den Hals integriert, der es ermöglicht,
die Halskrümmung vom Schalloch aus einzustellen. Die Beleistung im Korpusinneren
ist — wie in der Regel üblich — bei der Westerngitarre X-förmig,
bei der Knozertgitarre fächerförmig ausgeführt. Beide Gitarren
sind handwerklich solide und sauber verabeitet. Während die 550er sehr
schlict ohne weitere Verzierungen gestaltet ist, zeigt die D-640 T immerhin
vergoldete Hardware mit Knöpfen in Hornoptik sowie Abalone Inlays rund
um das Schalloch. Mit Elektronik bestückt ist im vorliegenden Fall nur
das Nylon-Modell, die D-640T ist jedoch gegen einen Aufpreis von ca. € 140
ebenfalls elektrifiziert erhältlich. Das bei der 550 verwendete System
besteht aus einem Fishman-Piezo-Pickup in Kombination mit einem Fishman-Classic-4-Preamp.
In diesem findet sich ein 4-bändiger graphischer Equalizer mit mittengerasterten
Fadern sowie ein Volumen-Fader. Die in das Preamp-Gehäuse intergrierte
Batterie kann leicht durch Herausziehen des gesamten Gehäuses
gewechselt werden. Die Klinkenbuchse ist in den Gurtknopf integriert.
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Praxis
In der Spielpraxis zeigen die Waldens keinerlei negative Auffälligkeiten.
Die 550 lässt sich ohne besonderen Kraftaufwand bespielen, die Ansprache
ist gut, der Ton warm und rund. Verschiedene Klangfarben lassen sich leicht realisieren,
im Dynamikbrereich ist sie nach oben hin (noch) etwas begrenzt, aber efahrungsgemäss
entwickeln sich ja Fichtendecken mit zunehmendem Alter. Kommt der Fishman zum
Einsatz, wird die von diesem Hersteller gewohnte erstklassige Qualität geboten:
Ein satter Sound, den man mit Hilfe der vier Frequenzbänder effektiv den
akustischen Gegebenheiten anpassen kann.
Die 640 steht hinter ihrer Nylonschwester in nichts zurück, reagiert sogar in puncto Dynamik direkter und offensiver.
Resümee
Die beiden Walden-Gitarren hinterlassen in allen wichtigen Punkten einen guten
Eindruck, und dies zu einem wirklich kundenfreundlichen Kaufpreis.
